Barcode-Know-how, Drucker und Scanner aus einer Hand

Der Druckerdoktor hat für Sie Einzel- und Mehrplatz-Lösungen für 50 Etiketten/Tag und Hochleistungs-Drucker für 10.000 Etiketten/Tag zum Druck von EAN8, EAN13, EAN128, 2/5 Interleaved, Code39, UPC-A, UPC-B, UPS-Barcode, EAN128-B, EAN128-C, PDF417, UPC-A+5, C3of9, Postbarcode, UPS-Barcode, usw.
Ob Sie ein-dimensionale
z. B. EAN8, EAN13, EAN128, 2/5 Interleaved, Code39,
oder zwei-dimensionale
Barcodes
(z. B. für UPS)
benötigen. Hier bekommen Sie Barcode-Drucker für jede Ihrer Anwendungen.
Der 2-dimensionale PDF417 Barcode
Der 2-dimensionale PDF417
Barcode kann auf der Fläche eines 1-dimensionalen
Standardbarcodes bis zu 1,1 KB an maschinenlesbaren Daten speichern. Die Abkürzung
"PDF" steht dabei für "Portable Data File" und weist darauf
hin, dass es sich bei diesem Barcode nicht um einen "Identifier",
sondern um einen kompletten Datensatz handelt. Während 1-dimensionale Barcodes
in der Regel eine Art Referenznummer enthalten, über die auf Daten in einer
Datenbank zugegriffen wird, kann der PDF417 Code selbst einen kompletten
Datensatz transportieren. Es ist auch möglich die Daten mehrerer
1-dimensionaler Codes in einem PDF417 zusammenzufassen und so den Lesevorgang
erheblich abzukürzen.
Ein zweidimensionaler Barcode
ist ein Barcode, in dem die Informationen nicht nur von links nach rechts,
sondern zusätzlich von oben nach unten veränderlich sind. Wenn wir noch einmal
den Vergleich mit der Textzeile heranziehen, so ist der zweidimensionale Barcode
eine Übereinanderreihung von vielen Textzeilen oder eben eine Textseite. Daß
die Informationen nicht immer in Zeilen angeordnet werden müssen, sei hier nur
am Rande erwähnt. So können die Zeilen durchaus auch in konzentrischen Kreisen
oder Quadraten angeordnet werden. Für die Vorstellung ist das Zeilenmodell
jedoch am einfachsten.
In jedem Fall müssen Lesegerät und Decoder auf diese Symbologien abgestimmt
sein. Derzeit verfügbar sind Laserscanner und CCD-Lesegeräte, die sowohl alle
gängigen linearen Barcodes als auch den zweidimensionalen Barcode PDF417 lesen
und decodieren kann.
So wie bei der Beschreibung der linearen Barcodes eine Fülle von
Randbedingungen und Einschränkungen aufgezeigt wurden, gibt es auch bei
zweidimensionalen Barcodes Einschränkungen, zwar andere aber ebenfalls Einschränkungen.
Für die Praxis stellt sich
diese Feststellung jedoch etwas anders dar. Wir wünschen uns zwar ein Wundergerät
wie das menschliche Auge, sind aber sehr wohl bereit uns mit Teillösungen zu
begnügen, wenn diese ihre vorgegebene Aufgabe erfüllen. Es muß also
anforderungsbezogen entschieden werden, ob globale Einschränkungen in der
Praxis Einschränkungen darstellen.
Bevor wir verschiedene Einsatzbereiche für lineare und zweidimensionale
Barcodes betrachten, noch einen theoretischen Aspekt, die teilweise zerstörten
Labels.
Weiter oben wurde beschrieben, daß eine Beschädigung zur Unlesbarkeit führt
und daß das manuelle Erfassen der Informationen zeitaufwendig ist. Handelt es
sich bei der Information nur um 10 Zeichen und sind diese in menschenlesbarere
Form im unzerstörten Zustand auf dem Barcodelabel vorhanden, so kann manuell
erfaßt werden. Besteht die Information jedoch aus 40 oder mehr Zeichen, und
sind diese eventuell an mehreren Stellen einer Verpackung aufgedruckt, so wird
die manuelle Erfassung wesentlich aufwendiger und fehlerträchtiger.
Folgerichtig sind Lösungen gefragt, die Sicherheit gegen Unlesbarkeit bieten.
Unlesbarkeit kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten werden wohl sein,
daß ein Teil eines Labels zerstört ist, zum Beispiel durch Verschmutzung,
Verschrammung oder gar Abriß und daß Labels nicht (mehr) ebenflächig sind.
Den Fall, daß ein Label so schlecht gedruckt wurde, daß es von Beginn an außerhalb
der Toleranzen liegt oder, daß Labelgeometrie und Lesegerät nicht aufeinander
abgestimmt sind, sollen hier unberücksichtigt bleiben.
Eine
Möglichkeit stellt die Redundanz dar, bei der die Informationen mindestens
zweimal im Barcode abgelegt werden. Mit etwas Geschick kann es jedoch vorkommen,
das beide ( bei doppelter Kodierung ) Informationen an der gleichen Stelle zerstört
werden und die Unlesbarkeit wieder vorliegt. Als wesentlich besser haben sich
mathematische Verfahren erwiesen, die mit Fehlerkorrekturmethoden bezeichnet
werden. Hierbei werden nach bestimmten aufwendigen Rechenverfahren Prüfsummen
berechnet, die an verschiedenen Stellen im Label abgelegt werden und den Decoder
in die Lage versetzen fehlende Informationen durch Auswertung der Prüfsummen zu
berechnen. Generell kann man sagen, je mehr Prüfsummen, desto
unwahrscheinlicher der Fall der Unlesbarkeit. In der Praxis haben sich Prüfsummen
von 15 bis 25% der Ausgangsdaten als sehr tauglich erwiesen. Damit sind Labels
fotokopierbar und sogar telefaxbar.
Bei linearen Barcodes kommt dieses Verfahren (bisher) nicht zum Einsatz. Der
Grund ist in der aufwendigeren Decodierung und in dem zusätzlichen Platzbedarf
der Prüfsummen im Label zu suchen. Ein weiterer Grund wird sein, daß noch kein
Anwender mit soviel Nachdruck nach mehr Lesesicherheit verlangt hat, daß ein
Systemanbieter darin eine Chance sah, seine Marktposition auszubauen. 
Die wesentlichen Vorteile von zweidimensionalen Barcodes gegenüber linearen Barcodes liegen in der Möglichkeit wesentlich mehr (bis zum 50 fachen ) Zeichen in einem Label auf kleinerer Fläche zu verschlüsseln und der Fehlerkorrekturmethode.
Als Beschränkungen muß man heute noch aufzählen, daß die Spezialisierung der Lesegeräte für Sonderaufgaben wie Long Range Scannen oder Omnidirektional Scannen noch nicht so ausgefeilt sind, wie dies bei linearen Barcodesystemen der Fall ist.
Beim Design eines PDF417 Codes können
Fehlerbehebungsstufen (error correction levels) von 0 bis 8 definiert werden. Je
höher das gewählte Level ist, desto geringer ist die Anzahl der Zeichen die
gespeichert werden kann. Bei der höchsten Fehlerbehebungsstufe kann der Code
auch dann noch gelesen werden, wenn 49% der Codewörter beschädigt sind. 
In Abhängigkeit von der gewählten Fehlerbehebungsstufe speichert der PDF417 Code bis zu 1.850 druckbare ASCII-Zeichen oder 2.710 Zahlen. Der Macro PDF417 Code erlaubt es, bis zu 99.999 unterschiedliche PDF417 Codes mit einander zu "verlinken".
Einsatzgebiete für
zweidimensionale Barcodes
Überall dort, wo Daten an einer Stelle erfaßt oder erzeugt werden und diese
Daten in Papierform an eine andere Stelle transportiert werden, um dort erneut
erfaßt zu werden (und sei es nur teilweise), bietet es sich an, nach geeigneten
Möglichkeiten des Datenaustausches zu suchen. Zweidimensionaler Barcode ist
eine Lösung, die bei niedrigen Kosten sehr große Flexibilität bietet. Außer
einmaligen Installationskosten fallen keine Folgekosten, wie zum Beispiel
Kabelmieten, Grund- und Leistungsgebühren für Mailboxen etc. an.
Nachfolgend werden einige Anwendungsbereiche für einen durchgängigen
Datenaustausch mit zweidimensionalen Barcodes aufgezeigt. In einigen dieser Fälle
ist auch mit teurerer Technik keine Alternative gegeben
Ein-dimensionale Barcodes wählen Sie zur Verschlüsselung von Artikel-Nummern, Lagerorten, Leitzahlen usw. In 1-dimensionalen Barcodes können Sie entweder nur Zahlen darstellen (EAN8, EAN13, 2 of 5 Interleaved) oder auch Kombinationen aus Zahlen und Texten (z. B. im Code39).

In zwei-dimensionalen Barcodes verschlüsseln Sie wesentlich mehr Informationen, bestehend aus Zahlen und Texten. 2-dimensionale Barcodes eignen sich besonders in der Logistik.
Wenn Sie Ihre Produkte so kennzeichnen möchten, dass Sie bei einer Reklamation nachvollziehen können, wann Ihr Produkt produziert wurde, wie es produziert wurde, aus welchen Chargen und von welchem Lieferanten die einzelnen Komponenten bestehen, wählen Sie z. B. den PDF417. 1000 Zeichen können in einem PDF417 bequem verschlüsselt werden. Dieser Barcode ist heute ein Standard-Barcode und kann von handelsüblichen Scanner gelesen werden, die für 2-D-Barcodes ausgelegt sind.
Weil Sie mit dieser Lösung innerhalb der Produktion auftragsbezogen drucken, sparen Sie ein Menge an Aufwand.
Innovation zu liefern, ist für den Druckerspezialisten selbstverständlich. Das erwartet er auch von seinen Zulieferern. Nehmen Sie Kontakt auf und sprechen Sie mit ihm über Ihre Aufgabe.



