Mainframe
Großrechner, an den im allgemeinen eine Vielzahl von Peripheriegeräten (z. Bsp. Drucker) angeschlossen sind.
Mainframe ist ein zentraler Großrechner innerhalb eines Netzwerkes. Als Mainframe bezeichnet man in der Informationstechnologie einen Computer oder Grossrechner selbst oder dessen Namen (Mainframename), meist innerhalb eines Computernetzwerkes.
Drucksysteme für Mainframes gibt es bei Druckerdoktor24.de in zahlreicher Auswahl:
- Matrixdrucker
- Zeilenmatrixdrucker
- Einzelblatt-Laserdrucker
- Endloslaserdrucker
- Etikettendrucksysteme (Thermotransfer- und Thermodirekt-Drucksysteme)
Ein Großrechner (engl.: Mainframe, Numbercruncher) ist
ein sehr komplexes und umfangreiches Computersystem, das weit über die Kapazitäten
eines Personal Computers und meist auch über die der typischen Serversysteme
hinausgeht.
Ein Großrechner zeichnet sich vor allem durch seine Zuverlässigkeit und hohe
Ein-Ausgabe-Leistung aus. Er kann im Online-Betrieb (Time Sharing) eine große
Anzahl von Benutzern bedienen, im Batch-Betrieb aber auch komplizierte und aufwändige
Aufgaben durchführen. Die Benutzer erhalten beim Online-Betrieb Zugang zu einem
Großrechner über Computer-Terminals. Seit sich Personal Computer durchgesetzt
haben, werden diese Terminals durch sog. Terminalemulationen simuliert.
In einem Großrechner sind sorgfältig aufeinander abgestimmte Komponenten
verbaut, die hochgradig redundant und robust sind. Meist wird die Wartung dieser
Rechner im laufenden Betrieb durchgeführt, sogar Aufrüstungen und
Hardwareaustausch können ohne eine Unterbrechung des Betriebs durchgeführt
werden.
Die typischen Anwendungen eines Großrechners sind in Banken, Versicherungen,
großen Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung gegeben. Ein neues
Einsatzgebiet für Großrechner ist die Konsolidierung von Serverfarmen. Mit
einem Großrechner und einem modernen Betriebssystem ist es möglich, viele
virtuelle Server zu starten. So können Platz und Strom gespart und die
Administration vereinfacht werden.
Für viele Aufgaben, bei denen erhöhte Zuverlässigkeit notwendig ist, aber ein
Großrechner überdimensioniert oder technisch ungeeignet wäre, wird auch so
genannte Mittlere Datentechnik benutzt, z. B. auf der Basis von OS/400, VMS oder
UNIX.
Großrechner hielten mit der Erfindung des Transistors Mitte der 50er Jahre zunächst
hauptsächlich in Forschungseinrichtungen Einzug, etwa zur Lösung von
Differentialgleichungen. Dort beanspruchten sie meist einen ganzen Raum für
sich alleine, welcher klimatisiert werden musste, um der Hitzeentwicklung des
Gerätes entgegen zu wirken.
Mitte der 60er Jahre wurde das sogenannte Multiprogramming (Mehrprogrammbetrieb)
eingeführt, das bis ca. 1980 bestehen konnte. Man hatte festgestellt, dass
zuvor die CPU selbst einen großen Teil der Zeit nicht benutzt wurde, da sie auf
Ein- und Ausgabeoperationen der Bänder warten musste, bis sie ihren nächsten
Auftrag abarbeiten konnte. Daher teilte man den Hauptspeicher in Teilbereiche
auf und konnte so mehrere Bänder gleichzeitig bearbeiten.



